Montag, Oktober 21, 2019

Kryptowährungen werden als potentielle Alternative zum derzeitigen Finanz- und Geldsystem angesehen, welches nach Meinung vieler immer mehr aus den Fugen gerät und seine Integrität und Stabilität verliert.

Doch was ist überhaupt Geld? Ein interessante Frage, die auch fundamental mit der Blockchain-Technologie und vor allem mit Kryptowährungen zusammenhängt.

Was ist Geld?

Die Menschheit handelt bereits seit tausenden von Jahren untereinander. Lebensmittel, Nutztiere, Schmuckstücke aus Zähnen und Knochen, Edelmetalle wie Gold oder Silber, das alles sind Dinge, die für Menschen einen Wert haben und gegen andere Dinge von persönlichem Nutzen eingetauscht werden können.

All diese Dinge haben aber auch Nachteile, die eine Benutzung als Tauschmittel nicht optimal machen. Lebensmittel sind verderblich, Nutztiere, oder große Mengen an Metall sind schwer und unhandlich und damit nicht leicht zu transportieren.

Deswegen ist eine Geldeinheit, wie zum Beispiel der Euro, oder der Dollar, als sinnvolles Tauschmittel entstanden, die diese Nachteile aushebelt.

Die drei Funktionen einer Geldeinheit

Damit ein Objekt als Geldeinheit funktioniert, muss es drei Funktionen erfüllen:

1. Tauschmittel

Das Objekt muss ein geeignetes Tauschmittel darstellen. Ein Tauschmittel ermöglicht eine spezialisierte Wirtschaft, in der sich die einzelnen Akteure auf die Herstellung bestimmter Produkte oder Dienstleistungen konzentrieren können und andere für sie notwendige Dinge, die sie nicht selbst herstellen können, mit diesem Tauschmittel erwerben können und im Gegenzug wiederum ihre produzierten Güter gegen das Tauschmittel eintauschen können.

In einer Gesellschaft ohne Geldeinheiten werden die Produkte und Dienstleistungen direkt getauscht. Es muss also eine doppelte Übereinstimmung der Bedürfnisse herrschen, damit ein Tausch zustande kommt (Bsp: Man hat einen Korb Äpfel gesammelt und möchte im Gegenzug Milch haben, also muss man jemanden finden, der Milch besitzt und Äpfel haben will).

Durch eine Geldeinheit wird diese doppelte Übereinstimmung der Bedürfnisse ausgehebelt. Man verkauft die Äpfel im Tausch gegen die Geldeinheit und erwirbt im Gegenzug die Milch mit dem Tauschmittel.

Es gibt also nicht mehr so viele Tauschpaare, die mit den jeweiligen Interessen der Tauschpartner übereinstimmen müssen. Je komplexer die Gesellschaft und je höher das Angebot an Produkten, desto höher wäre die Anzahl der Tauschpaare. Eine Geldeinheit sorgt dafür, dass die Anzahl wesentlich geringer ist (Tauschpaar ist immer Geld – Produkt/Dienstleistung).

2. Recheneinheit

Geld ermöglicht es den Wert von Produkten und Dienstleistungen in Einheiten derselben Bezugsgröße auszudrücken und somit vergleichbar zu machen. Man muss sich nicht mehr die Tauschverhältnisse von jeweiligen Tauschpaaren merken ( Bsp: 1 L Milch = 5 Äpfel) sondern man hat eine universelle Referenz für die Bewertung des Preises/Wertes.

3. Wertspeicher

Geld muss nicht unmittelbar gegen Produkte oder Dienstleistungen getauscht werden, sondern kann aufgehoben, bzw. gespart werden. Milch oder Äpfel werden irgendwann schlecht, Geld nicht.

 

Notwendige Eigenschaften einer Geldeinheit

Um die drei Funktionen erfüllen zu können, muss Geld bestimmte Eigenschaften besitzen.

Haltbarkeit

Geld darf nicht verderblich sein, wie zB Lebensmittel, da es sonst nicht als Wertspeicher benutzt werden kann.

Transferierbarkeit

Es muss einfach sein, Geld transferieren zu können, damit es als Tauschmittel benutzt werden kann. Geld ist einfach verstaubar und nicht besonders schwer. Deswegen wurde Gold auch im Laufe der Geschichte mit Schuldscheinen gedeckt und diese Scheine dann als Ersatz für das Gold zum bezahlen verwendet, da Gold recht schwer und unhandlich ist.

Teilbarkeit

Geld muss teilbar sein, oder in entsprechend kleinen Stückelungen verfügbar sein, damit man es als geeignetes Tauschmittel für eine Vielzahl von Dingen mit unterschiedlichen Werten verwenden kann.

Homogenität

Geldeinheiten müssen homogen sein, als vergleichbar und austauschbar. Zwei Fünf-Euroscheine müssen beide gleich viel wert sein. Wenn eine Geldeinheit nicht komplett homogen wäre, müsste man den Wert bei jedem Tauschhandel individuell bewerten und das würde sie wiederum um einiges ineffizienter machen.

Verifizierbarkeit

Die Authentizität muss verifizierbar sein und eine Fälschung muss erkannt werden können. Beim Euro wäre das zB das Wasserzeichen und die ID.

Wertstabilität

Wertspeicher und Recheneinheit sind nur erfüllt, wenn die Kaufkraft der Geldeinheit stabil ist. Eine zu hohe Volatilität führt zu Problemen bei diesen Funktionen. Ein Beispiel: Äpfel wären (neben der geringen Haltbarkeit) eine schlechte Währung, weil sie im Sommer übermäßig vorhanden sind und im Winter selten sind – das beeinflusst den Wert.

Seltenheit

Das Gut darf nicht in unbeschränkter Menge vorkommen, da sonst kein Grund bestehen würde, es zu handeln. (Bsp: In einem von Wüsten bedeckten Land könnten Sandkörner niemals als Geldeinheit verwendet werden, weil es einfach viel zu viel davon gibt und somit kein Grund des Handelns besteht.)

Monetärer Gegenwert

Der Wert einer Geldeinheit basiert auf folgenden Grundlagen:

Fundamentalwert

Der stoffliche Eigenwert des Objektes. Was für einen Nutzen hat man durch den Besitz oder den Konsum des Objektes? (unabhängig davon, dass man es als Währung benutzen kann)

Zahlungsversprechen

Wertkomponenten, die nicht stofflich an die Geldeinheit gebunden sind – Bsp: Kreditgeld – In der Regel ein Stück Papier oder ein digitaler Eintrag, welcher besagt, dass zu einem bestimmten, in der Zukunft liegenden Zeitpunkt eine Zahlung getätigt wird.

Liquiditäts und Spekulationsprämien

Die Option auf den flexiblen Tausch der Geldeinheit in beliebige Güter und Dienstleistungen und die Option auf einen Gewinn bei einem allfälligen Wertanstieg.

 

Kontrollstrukturen von Geldeinheiten

1. Schöpfung

Eine Geldeinheit muss selten sein, um als Tauschmittel geeignet zu sein. Die Beschränkung der vorhandenen Menge kann man im Schöpfungsprozess kontrollieren.

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten des Geldschöpfens:

Kompetitiv: Jeder Teilnehmer innerhalb der Wirtschaft kann theoretisch neue Geldeinheiten erstellen. Es muss individuell abgewogen werden, ob der Herstellungsprozess sich lohnt, also ob der Ertrag die Kosten deckt und darüber hinaus noch Gewinn abwirft.

monopolistisch: Der Geldschöpfer kann frei über die Menge und den theoretischen Marktpreis der Geldeinheit verfügen. Es ist ihm möglich die Schöpfung freiwillig so zu beschränken, dass eine Geldeinheit mit positivem Gegenwert entsteht.

Der Unterschied: Während bei der kompetitiven Schöpfung die Geldmenge durch Produktionskosten und die Nachfrage bestimmt wird, kann bei der monopolisierten Schöpfung die Institution aktiven Einfluss auf die Geldmenge nehmen und auf Veränderungen in der Nachfrage reagieren.

2. Repräsentation

Bei der Repräsentation der Geldeinheit gibt es zwei verschiedene Formen:

physisch: Die Geldeinheit ist an ein physisches Objekt gebunden (Zum Beispiel ein Euroschein, oder ein Goldbarren). Durch die physische Kontrolle ist man auch im Besitz der Geldeinheit und des entsprechenden Gegenwertes. Man hat somit einen eindeutigen Vermögensnachweis und wenn man die Geldeinheit an jemand anderen abgibt wechselt der Besitzer sofort und eindeutig, die Schuld (beispielsweise bei einem Kauf eines Produktes) wird also unmittelbar und anonym beglichen. Man braucht keine Drittpartei, keine Hilfsmittel, sondern man übergibt nur die phyische Geldeinheit im Tausch gegen das Gut.

Nachteile: Die Verwahrung und der Transport der Geldeinheit sind nicht immer einfach und können Kosten erzeugen. Es muss einen Fälschungsnachweis geben. Die Stückelung und die Teilbarkeit sind begrenzt.

virtuell: Virtuelle Geldeinheiten finden nur auf digitalen Geräten statt und heben alle Nachteile von physischen Geldeinheiten auf, da sie wegfallen.

Nachteile: Virtuelle Geldeinheiten erfordern aber eine Legitimation und Beweisführung von virtuellen Ansprüchen durch explizite Register, in denen die jeweiligen Guthaben festgehalten werden (In der Regel braucht man dafür also eine Bank).

3. Transaktionsabwicklung

Es gibt zwei verschiedene Varianten der Abwicklung einer Transaktion:

dezentral: Es wird keine Drittpartei für die Transaktionsabwicklung gebraucht, sondern sie findet direkt von Person zu Person statt. Die Zahlungsabwicklung mit physischen Geldeinheiten ist daher immer dezentral.

zentral: Die Zahlung wird über eine zentrale Instanz (bspw. eine Bank) abgewickelt und beglaubigt. Virtuelle Zahlungen werden bisher immer zentral über Institutionen wie Banken abgewickelt.

Bei zentralen virtuellen Zahlungsabwicklungen müssen drei Bedingungen erfüllt sein:

  • Transaktionsfähigkeit – Werteinheiten müssen übertragen werden können und die Übertragung muss vom Besitzer eingeleitet werden können.
  • Transaktionslegitimität – Ein Kontrollmechanismus muss existieren, der überprüft dass nur der Besitzer des Geldes eine Transaktion einleiten kann.
  • Transaktionskonsens – Es existiert ein Prozess, der zu jedem gegebenen Zeitpunkt zu einem eindeutigen Zustand der Guthabenverteilung führt.

 

Übertragen wir dieses Regelwerk jetzt auf drei verschiedene Beispiele: Gold, Euro und Bitcoin

 

Beispiel 1: Gold

Eigenschaften-Check:

  • Haltbarkeit: Gold ist ein Metall und daher nahezu unbegrenzt haltbar.
  • Transferierbarkeit: Gold ist relativ einfach transferierbar. Man muss das auch im historischen Kontext sehen: Früher wurde mit Lebensmitteln, Nutztieren und anderen Rohstoffen gehandelt – im Vergleich dazu ist Gold sehr einfach transportierbar.
  • Teilbarkeit: Gold ist durchaus teilbar, da man es einschmelzen und in relativ kleine Stücke, zum Beispiel Münzen, aber auch in große Barren, gießen kann.
  • Homogenität: Gold ist sehr homogen. Wenn man Gold einschmilzt und eine Unze abwiegt wird es immer gleich aussehen, gleich schwer sein und gleich formbar sein, egal ob man es in Amerika oder China aus der Erde holt.
  • Verifizierbarkeit: Gold kann man anhand seiner Dichte, des Gewichts usw erkennen, aber es ist nicht ganz einfach zu überprüfen. In früheren Zeiten hat man aus diesem Grund auf Goldmünzen gebissen, um zu überprüfen, ob man nicht eine goldlegierte Kupfermünze oder ähnliches untergejubelt bekommen hat.
  • Wertstabilität: Gold ist sehr wertstabil. Es wird bereits seit Jahrtausenden als wertvolles Gut angesehen und als Zahlungsmittel genutzt. Früher wurde zum Beispiel der Dollar noch durch Gold gedeckt.
  • Seltenheit: Gold ist selten. Es gibt nur eine sehr begrenzte Menge an Gold auf der Erde und es ist schwer, an das Metall heranzukommen, da es teils tief unter der Erde liegt und nur mit hohem Aufwand geschürft werden kann.

Gold kann alle drei Funktionen einer Geldeinheit, Tauschmittel, Recheneinheit und Wertspeicher, erfüllen.

Monetärer Gegenwert

Gold hat aufgrund seiner Seltenheit und Nützlichkeit als Rohstoff/Metall einen Fundamentalwert. Gold gibt auch die Möglichkeit auf Liquiditäts und Spekulationsprämien, da der Wert weiter steigen kann und man Gold potentiell gegen viele Güter oder andere Währungen tauschen kann.

Kontrollstrukturen

  • Schöpfung: Gold wird kompetitiv geschöpft. Theoretisch kann jeder nach Gold graben und es verkaufen. Ob das Schürfen sich lohnt und Gewinne abwirft, liegt im eigenen Ermessen.
  • Repräsentation: Gold ist eine physische Geldeinheit.
  • Transaktionsabwicklung: Da Gold eine physische Geldeinheit ist, ist die Transaktionsabwicklung dezentral.

 

Beispiel 2: Euro

Eigenschaften-Check:

  • Haltbarkeit: Der physische Euro besteht aus haltbaren Münzen und Papier.
  • Transferierbarkeit: Euro ist in physischer Form recht einfach zu transferieren, noch einfacher als Gold. In virtueller Form noch einfacher, da die jeweilige Bank das Guthaben in ihrem Register aktualisiert.
  • Teilbarkeit: Die Skalierung des Euro ist auf zwei Nachkommastellen festgelegt. In der Praxis funktioniert das bisher recht gut.
  • Homogenität: Der Euro ist komplett homogen. Beispielsweise zwei Ein-Euromünzen sind eins zu eins austauschbar.
  • Verifizierbarkeit: Der Euro wird durch mehrere Sicherungen verifiziert, unter anderem ein Wasserzeichen und eine ID.
  • Wertstabilität: Die Wertstabilität wird durch die Europäische Zentralbank sichergestellt. (Ob das in der Praxis auch so funktioniert und in Zukunft noch funktionieren wird ist diskussionswürdig) Der Euro ist durch nichts gedeckt (Früher war der Dollar als Leitwährung mit Gold gedeckt und viele andere Währungen waren an den Dollar gekoppelt).
  • Seltenheit: Die Seltenheit des Euro wird durch die Europäische Zentralbank bestimmt. Er existiert aber auf jeden Fall nicht in unbegrenzter Menge und kann nicht von jedem erzeugt werden.

Der Euro kann alle drei Funktionen einer Geldeinheit, Tauschmittel, Recheneinheit und Wertspeicher, erfüllen.

Monetärer Gegenwert

Der Euro hat keinen Fundamentalwert. Das Metall der Münzen könnte man einschmelzen, einen großen Wert hätte es aber nicht. Die Papierscheine könnte man als Papierflieger verwenden.

Der Euro erhält seinen Wert durch ein Zahlungsversprechen der Europäischen Zentralbank und der Staaten, die ihn verwenden. Sein Wert wird also sozusagen gesetzlich bzw. staatlich gesichert. Im Grunde ist es aber einzig und allein der Glaube der Leute, dass der Euro etwas wert ist, der dem Euro seinen derzeitigen Wert gibt.

Der Euro ist daher sogenanntes „Fiat-Geld“ (vom lateinischen: Fiat Lux – Es werde Licht / Fiat Geld – es werde Geld [aus dem Nichts erschaffen sozusagen]).

Der Euro gibt auch die Möglichkeit auf Liquiditäts und Spekulationsprämien, da der Wert weiter steigen kann und man Euro gegen fast alle Güter oder andere Währungen tauschen kann.

Kontrollstrukturen

  • Schöpfung: Der Euro wird monopolisiert durch die EZB erzeugt.
  • Repräsentation: Der Euro exisitert als physische Geldeinheit, aber auch virtuell, durch das Zahlungsversprechen der Banken, die das physische Geld ihrer Kunden entgegennehmen und ihnen virtuelle Guthaben zusichern. Die Banken steuern den Transfer, den Vermögensnachweis und den Transaktionskonsens über zentrale, explizite Register, die sie führen und abgleichen.
  • Transaktionsabwicklung: Der physische Euro wird dezentral transferiert, virtuelle Guthaben auf Banken werden zentral durch die Banken als Drittpartei transferiert.

 

Beispiel 3: Bitcoin

Eigenschaften-Check:

  • Haltbarkeit: Bitcoins sind im Grunde nur gespeicherte Einsen und Nullen und somit potentiell unendlich haltbar.
  • Transferierbarkeit: Bitcoin ist sehr einfach und schnell transferierbar. Man braucht nur eine Wallet mit Anbindung an die Blockchain und ans Internet.
  • Teilbarkeit: Der Bitcoin ist theoretisch auf ein Einhundertmillionstel teilbar.
  • Homogenität: Bitcoins sind alle vollständig identisch.
  • Verifizierbarkeit: Bitcoins werden über die Blockchain-Technologie verifiziert, indem der Zustand der Bitcoin-Vermögenswerte dezentral auf tausenden Rechnern mittels einer Blockchain gespeichert und immer wieder aktualisiert wird.
  • Wertstabilität: Bitcoin ist nicht wertstabil. Der Preis wird allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt und unterliegt (noch) keinen Regulierungen oder Absicherungen. Bitcoin ist durch nichts gedeckt.
  • Seltenheit: Die Seltenheit wird technologisch erzeugt, da die Obergrenze der Bitcoins bei 21 Millionen liegt.

Der Bitcoin kann alle drei Funktionen einer Geldeinheit, Tauschmittel, Recheneinheit und Wertspeicher, erfüllen.

Monetärer Gegenwert

Ein Bitcoin hat keinen Fundamentalwert. Er wird genau wie Fiat-Geld aus dem Nichts geschaffen. Man braucht zwar eine Menge Strom und Rechenleistung, es gibt aber keinen physischen Rohstoff oder ähnliches, dass den Bitcoin deckt.

Der Wert wird nur durch die Akzeptanz und den Glauben seiner Nutzer, bzw. durch das Angebot und die Nachfrage auf dem Markt bestimmt.

Der Bitcoin gibt auch die Möglichkeit auf Liquiditäts und Spekulationsprämien, da der Wert weiter steigen kann und man Bitcoin potentiell gegen einige Güter oder andere Währungen tauschen kann. Die Akzeptanz schwankt zur Zeit stark und ist von Land zu Land unterschiedlich.

 

Kontrollstrukturen

  • Schöpfung: Bitcoin wird kompetitiv durch Mining erzeugt und theoretisch kann jeder an der Erzeugung teilnehmen. Die Schöpfung unterliegt mathematischen Regeln und einem mathematischen Kontrollmechnanismus.
  • Repräsentation: Der Bitcoin ist eine virtuelle Geldeinheit. Er wird aber trotzdem nicht durch eine zentrale Instanz verwaltet, sondern ist im tatsächlichen Besitz des Eigentümers. Die Ansprüche des Eigentümers auf eine jeweilige Menge Bitcoins sind dezentral auf der Blockchain gespeichert und können nur von diesem in Form von Transaktionen geändert werden.
  • Transaktionsabwicklung: Die Transaktionsabwicklung läuft dezentral über die Blockchain.

Wer sich detaillierter mit dieser Thematik auseinandersetzen will, dem gebe ich diese zwei Buchempfehlungen, aus denen ich unter anderem das Wissen für diesen Artikel herbekommen habe:

Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets – Prof. Aleksander Berentsen, Fabian Schär – Uni Basel

Kryptowährungen einfach erklärt – Dr. Julian Hosp

Bitcoin & Blockchain – Grundlagen der Programmierung – Andreas M. Antonopoulos

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