Montag, August 19, 2019

An dieser Stelle möchte ich mein Portfolio vorstellen. Ich mache das, um Leuten einen Eindruck zu vermitteln, die an der Kryptowelt interessiert sind, und um meine persönlichen Erfahrungen mit euch zu teilen. Dieses Portfolio ist keine Kaufempfehlung! Ich bin kein ausgebildeter Trader, oder Banker, sondern eine Privatperson, die sich mit der Materie auseinandersetzt und meine Auswahl ist eine rein subjektive, persönliche Entscheidung. Du musst selbst entscheiden, ob du in einen Coin oder Projekt investierst. Dabei kann ich dir jedoch ein paar Tipps ans Herz legen, die ich in meiner bisherigen Zeit in der Krypto-Welt gelernt habe. Diese Tipps findest du in diesem Artikel: Drei goldene Regeln und ein Grundprinzip. Kommen wir nun zu meinem Portfolio.

 

 

Mein Portfolio

Bitcoin ist die erste aller Kryptowährungen, die erste aller Blockchains und hat das mit Abstand höchste Marketcap. Wenn der Bitcoinkurs sich bewegt, bewegt sich alles andere auch mit. Man kann so gut wie alle Altcoins mit BTC kaufen und BTC dient auf so gut wie jeder Exchange als Hauptwährung. Meiner Meinung nach sollte man, wenn man in Kryptowährungen investiert, auf jeden Fall ein bisschen Bitcoin halten.

 

Hier gibt es einen detaillierteren Überblick zum Bitcoin.

Ethereum ist die klare Nummer zwei hinter dem Bitcoin. Die Virtual Ethereum Machine wird tägich größer und wahnsinnig viele Projekte benutzen die Ethereum-Blockchain als Basis für ihre Tokens. Auf der ETH-Chain findet man massenweise, teils bereits funktionierende Produkte und Firmen und eine echte Industrie ist dabei, sich allein auf der Ethereum-Blockchain aufzubauen.

 

Ethereum kann man auch gut als Kryptowährung nutzen, da man die meisten Altcoins mit ETH auf so gut wie jeder Börse erwerben kann. Zudem ist ETH um einiges schneller als Bitcoin, wenn es um Transaktionszeiten geht.

 

Einen genaueren Überblick zu Ethereum gibt es hier.

Litecoin, der kleine Bruder von Bitcoin. Es gibt mehr davon, es ist schneller und es hat einen Mining-Alogrithmus, der potentiell etwas demokratischer in der Verteilung sein kann.

 

Weitere Infos über LTC gibt es hier.

Die Idee:

Neufund ist eine Plattform, auf der Firmenfinanzierungen mit Hilfe von Kryptowährungen stattfinden sollen. Die Plattform basiert auf der Blockchain-Technologie und soll im wirtschaftlichen Besitz der Community sein, die auf der Plattform agiert. Auf der Plattform sollen sowohl professionelle, als auch private Investoren mit Hilfe von Kryptowährungen Anteile von etablierten Firmen und Startup-Projekten erwerben können. Diese Firmenanteile sind in Form von Blockchain-Tokens abgesichert.

Das Unternehmen:

Neufund ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin.

Website: www.neufund.org

Whitepaper: Link

Ein detailiertes Review zu Neufund findest du hier.

Besonderheiten:

Das wirtschaftliche Model der Firma ist einzigartig und ich habe bisher keine vergleichbare Idee gesehen. Es könnte die Art und Weise, wie man Firmenkapital sammelt und mit Investoren interagiert, auf ein neues Level heben.

Frank Thelen, ein bekannter Start-Up-Investor (unter anderem aus „Höhle der Löwen“), hat mit seiner Risikokapital-Firma Freigeist laut eigener Aussage einen Betrag in Neufund investiert, der „weh tut“.

Die Idee:

TenX ist eine Firma, die als Zahlungsmittel-Dienstleister in der Kryptowelt fungieren und diese auch mit der realen Welt verknüpfen will. Das heißt, dass TenX es seinen Kunden ermöglichen will mit allen ihren vorhandenen Kryptowährungen einfach, schnell und sicher zu bezahlen, und das in jedem Laden, der eine Debit- oder Kreditkarte annimmt, also so gut wie überall.

Das Unternehmen:

TenX wurde von einem größtenteils deutschsprachigen Team in Singapur gegründet.

Website: www.tenx.tech

Whitepaper: Link

Ein detailliertes Review zu TenX findest du hier.

Besonderheiten:

TenX unternimmt den Versuch, Kryptowährungen wirklich alltagstauglich zu machen und im Jahr 2017 haben sie es mit ihrer ersten funktionierenden Karte auch in einem ersten Ansatz geschafft.

Eine weitere Besonderheit ist auf jeden Fall die Person Dr. Julian Hosp. Er ist einer der größten, wenn nicht sogar der größte deutschsprachige Influencer der Blockchain-Szene und bietet auf seinem Youtube-Kanal Erklärungen und Informationen auf sehr kompetente und einfach verständliche Weise für die breite Masse an. Er hat es sich zur Agenda gemacht, die Leute großflächig über das Thema aufzuklären und es in der Gesellschaft zu etablieren und voranzutrieben. Und davon profitiert auch seine eigene Firma TenX.

Die Idee:

Swissborg ist eine Firma, die ihren Kunden Anlagelösungen im Kryptowährungsbereich anbieten will. Swissborg selbst basiert dabei ebenfalls auf der Blockchain-Technologie und ist eine dezentrale, autonom aufgebaute Plattform, die auf dem Prinzip der Meritokratie verwaltet und kontrolliert wird. Das heißt, dass jeder, der Anteile an der Firma in Form von Tokens hat, ein Mitspracherecht bei den Entscheidungen hat, die die Firma in Sachen Investment und Strategie trifft.

Die Beratung der Kunden, das Erstellen von Investmentstrategien und das Portfoliomanagement bedient sich der neuen Blockchain-Technologie. Die Finanzberatung für die Kunden soll dank der Blockchain transparenter und für alle leichter zu bekommen sein. Es sollen also auch „Normalos“ die Möglichkeit der Vermögensberatung und Investmentlösungen erhalten und nicht nur große Fische mit ohnehin großem Kapital, wie in der traditionellen Finanzwelt.

Das Unternehmen:

Swissborg ist ein Unternehmen mit Sitz in Lausanne, Schweiz.

Website: www.swissborg.com

Whitepaper: Link

Ein detailliertes Review zu Swissborg findest du hier.

Besonderheiten:

Swissborg will in Zukunft mit Hilfe einer KI und einer Schwarmintelligenz optimale Investmentstrategien entwickeln und an jeden Kunden individuell anpassen, abgestimmt auf seine persönlichen Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse.

Substratum hat das Ziel, ein komplett dezentrales Internet aufzubauen, ohne Zensur und ohne Datentransfereinschränkungen. Das soll ermöglicht werden, indem Substratum ein Netzwerk aufbaut, das keinen festen Standpunkt hat, sondern von der Substratum-Community gebildet und betrieben wird.

 

Das Hosting der Websites und Datenanfragen von Endnutzern innerhalb dieses dezentralen Netzwerkes wird von den Privat-PCs der Community übernommen. Substratum stellt eine einfache Software zur Verfügung, die keine technischen Vorkenntnisse benötigt und die es ermöglicht, einen Teil der Bandbreite, Rechenpower und des Speichers des eigenen PCs für das Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Entlohnt werden die Nutzer der Software mit Substrate, das ist die Kryptowährung, die für Zahlungen innerhalb des Substratum-Netzwerkes verwendet wird.

 

Web Hoster zahlen nicht, wie im klassischen Modell, einen festen Betrag dafür, dass ihr Content online erreichbar ist, sondern sie zahlen immer nur dann, wenn ein Endnutzer eine Datenanfrage an einen der Netzwerkbetreiber (Node) stellt und dieser dann dem Nutzer die Daten (bspw. eine Website) zur Verfügung stellt. Der Website-Hoster zahlt dem Node (dem Community-Mitglied, dass das Netzwerk über die Substratum-Software in Betrieb hält) für diese Datenvermittlung eine Belohnung in Form einer Mikrotransaktion an Substrate.

 

Ein vollständiges Review zu Substratum gibt es hier.

EOS (Enterprise Operating System) ist eine Software, auf deren Basis eine neue Art von Blockchain aufgebaut werden soll, mit einem neuen Konsensus-Mechanismus. EOS will als eine Art Operating-System funktionieren, mit dem es wesentlich einfacher sein soll, dezentrale Apps zu entwicklen, als beispielsweise auf Basis der Ethereum-Blockchain.

 

Die EOS-Software kommt mit einigen vorgefertigten Tools daher, die das Entwicklen von Dapps wesentlich einfacher machen soll. Zusätzlich dazu unterstützt EOS gängige Programmiersprachen, wie zum Beispiel Javascript oder C++. Ethereum zum Beispiel benutzt eine eigene Programmiersprache, Solidity, was eine wesentlich größere Hürde darstellt, Applikationen auf Blockchain-Basis aufzubauen.

 

Derzeit wird das Projekt noch über ein einjähriges ICO finanziert und die EOS-Token, die man erwerben kann, sind ERC20-Token auf der Ethereum-Blockchain. Nach Beendigung des ICOs soll eine eigene Blockchain entstehen und die Besitzer der ERC20-Tokens können diese gegen die Varianten auf der neuen Blockchain eintauschen.

 

Kopf hinter dem EOS-Projekt ist Dan Larimer, der bereits die beiden Blockchain-Projekte Steemit (dezentrale Social Media Plattform) und Bitshares (dezentrale Exchange) auf den Weg gebracht hat.

 

Ein vollständiges Review zu EOS gibt es hier.